Unser heißer Draht nach Draußen – die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit bekennt Farbe

 

 

Das Stichwort „Outing“ ist gerade für die Arbeit der Öffentlichkeitsarbeit symptomatisch. Denn die Kommunkation mit der Außenwelt ist ihr tägliches Brot. Dementsprechend geht es im Westflügel der dritten Etage unseres Stammhauses am Marienplatz oft zu wie in einem Taubenschlag. Weniger die gefiederten Postboten, als Hektik und Telefongeläut bestimmen die Szene.

„In den letzten Jahren war ein regelrechter Schub beim Presseinteresse an unserem Haus bzw. unserem Geschäft zu verzeichnen“, so Manfred Linsenmann, Chef der OA-Crew. „Allein letztes Jahr fand unser Haus sage und schreibe 550 Mal Erwähnung in den Tageszeitungen, Zeitschriften oder in Funk und Fernsehen. Ein beachtlicher Wert für ein regionales Kreditinstitut“, fügt Linsenmann hinzu. „Auch wenn es schwer werden dürfte, jemals die Publizität des englischen Königshauses zu erreichen“. Doch Spaß bei Seite.

 

Medienlandschaft im Umbruch

 

Die Medienlandschaft in München hat sich vor einigen Jahren quasi über Nacht grundlegend verändert. Die Privatsender eroberten die Medienszene. Und die Jagd nach der Ware Information ist voll entbrannt. Ein Trend unserer Zeit. Man spricht nicht umsonst vom Zeitalter der Information.. Und unsere  Sparkasse ist in diesem Zusammenhang ein sehr beliebter Ansprechpartner. Ob Leitzinserhöhung, Golfkrieg, Kleidervorschriften – die Meinung der Stadtsparkasse München ist gefragt.

 

Aktive Public Relations

 

„Unternehmenkommunikation ist ein zunehmend wichtiger Imagefaktor“, meint Manfred Szarka, der stellvertretende Abteilungsleiter der Öffentlichkeitsarbeit. „Kreditinstitute werden längst nicht mehr nur an Zinsen und Gebühren gemessen. Das allgemeine Verhalten in der Öffentlichkeit, das soziale Engagement und die Kompetenz der Mitarbeiter rücken mehr  in den Vordergrund.“ Mit einem ausschließlich passiven Verlass auf  das Standing und die Tradition ist es dabei sicher nicht getan. Aktive Public Relation hat sich die Öffentlichkeitsarbeit der Sparkasse auf das Schild geschrieben. Konkret heißt das mindestens drei Pressekonferenzen im Jahr (Jahres-Pressekonferenz, Halbjahres-Pressekonferenz und eine Pressekonferenz zum  Weltspartag), ca. 60 bis 70 Presseinformationen gehen jährlich an die Redaktionen. Dazu  kommen redaktionelle Beiträge für Fachzeitschriften und Tageszeitungen sowie eine ganze Reihe von Imageveranstaltungen.

 

Stimmiges für das Image

 

Zu knapp 100 Journalisten bestehen mittlerweile regelmäßige Kontakte. Bei Interviews in Funk und Fernsehen – 1991 immerhin 26 an der Zahl – steht bei wesentlichen Themen unser Vorstand  Rede und Antwort. Ansonsten sind noch unsere  Pressesprecher Peter Heinrich und Manfred Linsenmann für offizielle Statements zuständig.

 

Die Kontaktpflege zu zahlreichen Institutionen, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Pressevertretern ist seit vielen Jahren der Part von  Manfred Linsenmann. Das tiefe Rollen seiner etwa zwischen Elmar Gunsch und Ivan Rebroff angesiedelten Stimme hat in München und weit darüber hinaus einen guten Klang und hätte ihm beinahe einmal zu einer Karriere beim Rundfunk verholfen. Doch dies ist eine  andere Geschichte.

 

A propos Stimme. Manch einem Mitarbeiter ist womöglich schon die Tiroler Bergwelt vor dem geistigen Auge erschienen bei einem Telefongespräch mit Herta Schmid, unserer gern geduldeten Asylantin aus Österreich. Sie kümmert sich um repräsentative Aufgaben und um Imageveranstaltungen. Organisationstalent und Geschmack sind hier besonders gefragt.

Der Organisation von Ausstellungen und Veranstaltungen nimmt sich neuerdings Susanne Kazantzidou an, eine dem Niederrhein entstiegene Newcomerin im Team.

Professionalität und Fingerspitzengefühl sind auch gefragt für die Organisation von Tagungen und Pressekonferenzen. Der Part von Elisabeth Teller-Strauß.

Womit wir bei den Info-Verpackungskünstlern der Öffentlichkeitsarbeit angelangt wären. Ghostwriter Manfred Szarka (seit seinem Finanzbarometer-Essay „Der Alte Mann und das Mehr“ auch gelegentlich als Sparkassen-Hemmingway tituliert und seine Mitarbeiter setzen alles daran, der Unternehmenskommunikation das gewisse Etwas zu verleihen.  Dazu gehören kreative Ideen, viel Recherche und  letztlich eine gute Schreibe. Daraus resultieren wiederum Redemanuskrifte für unsere Vorstände. Auch gesellschaftlicher Natur. Sowie die redaktionelle Aufbereitung von Pressekonferenzen. Und last but not least Artikel für die Mitarbeiterzeitschrift SPIZ.

Eine Fee aus dem Erdinger Moos, Marion Birzer, bringt das umfangreiche Zahlenmaterial für  Presseanlässe auf die  Reihe. Sie ist auch zuständig für die Presseauswertung und für externe Anfragen. Wie bei Feen so üblich entschwebt sie demnächst in höhere Regionen. Ihre Nachfolgerin, eine aus der Alpenrepublik importierte Dame namens Gabriele Simader hat vom Grauen in der OA schon einen Geschmack bekommen. Gespenstisch oder besser gefürchtet ist auch Thomas Hufenbach. Ob seiner Rückraumwürfe beim Handball, die jeden Torhüter zur Salzsäule erstarren lassen. In der Öffentlichkeitsarbeit  entwirft er Presseinformationen und hält die Fäden bei der jährlichen Erstellung des Geschäftsberichtes in der Hand. Um den gespenstischen Reigen komplett zu machen sei unsere neue Presseassistentin Katja Kaiser erwähnt. Sie  kommt  aus Kaiserslautern.  Dort gibt es ja den berüchtigten Betzenberg, dem Ort an dem die  roten Teufel den Bayernkickern jedes Jahr die Lederhosen ausziehen.

 

Wir blenden damit den den auf die  Öffentlichkeit gerichteten Scheinwerfer aus . Und halten fest: die ÖA ist vielleicht keine unheimliche, aber  doch  etwas  andere Welt in  unserer  großen Sparkasse.